Einzelkämpfer oder gemeinsam Erfolgreich?

MERKMALE ERFOLGREICHER TEAMS!

 

Das neue Jahr ist frisch gestartet, Zeit zu schauen, ob Sie Ihr Team schon richtig positioniert haben. Die Herausforderungen der kommenden Zeit lassen sich nur noch gemeinsam und in erfolgreichen Teams meistern. Da sind sich die Experten einig.


Dies nehmen wir zum Anlass, Ihnen die Möglichkeit zu geben, zu prüfen, ob ihr Team zukunftsweisend und erfolgsversprechend aufgestellt ist.

Gemeinsames Ziel – stellen Sie Ihre Ziele und Ihre Vorgehensweise einmal auf den Prüfstand

Dreh- und Angelpunkt erfolgreicher Teams ist ein gemeinsames Ziel. Die Betonung liegt hier auf gemeinsam. Sie können Ziele einfach vorgeben, oder Sie können Ziele gemeinsam mit Ihrem Team erarbeiten.

Sollte eine gemeinsame Erarbeitung des Ziels nicht möglich sein, weil es eine Vorgabe gibt, konzentrieren Sie sich auf das WIE.

  • Wie wollen Sie und Ihr Team dieses Ziel erreichen?
  • Wie genau?


Lassen Sie Ihr Team erörtern, was jedes einzelne Teammitglied dazu beiträgt und warum? So dass es dann in der Summe passt. Stellen Sie sich vor das Ziel ist ein Puzzle, welches Teammitglied macht welches Puzzleteil und warum? Mit so einem Bild können Sie ganz plastisch darstellen, weshalb jeder wichtig ist, weshalb es auf jeden ankommt. Und wenn auch nur ein kleiner Teil fehlt, ist ein Loch im Puzzle. Wenn es strategische Punkte sind die fehlen, fehlt der Halt und es fällt einfach auseinander oder hält erst gar nicht zusammen.

Geben Sie die Ziele einfach nur vor oder weiter, oder noch schlimmer, knallen Sie die Ziele auf den Tisch, dann werden sich ca. 70-80 % Ihrer Mitarbeiter von vornherein geistig und emotional aus Ihrem Team verabschieden. Ihre Einstellung ist dann:

       „Was geht mich das an?“.

Damit haben sie innerlich resigniert und Sie stehen auf verlorenem Posten. Es besteht null Identifikation mit dem Ziel und Sie können nur noch durch Druck agieren. Anstatt durch Sog.

Laut dem Engagement–Index Deutschland 2013, veröffentlicht vom Gallup-Institut, weisen von je 100 Beschäftigten in einem durchschnittlichen Unternehmen nur 16 Personen eine hohe emotionale Bindung auf.

Das bedeutet für Sie:

Sie müssen auf jeden Fall die 16 und zumindest einen Teil der restlichen 84 auf Ihre Seite bringen. 67 davon haben eine geringe emotionale Bindung und 17 Personen haben gar keine emotionale Bindung ans Unternehmen. Das sind die, die innerlich schon längst gekündigt haben.

Wie können Sie es also schaffen, dass Ihr Team an einem Strang zieht?

Jedem Teammitglied muss klar sein, warum er dieses Ziel erreichen will und es muss Sinn machen. Menschen streben nach Sinnhaftigkeit. Wenn das warum und der Sinn fehlt, ist kein innerer Antrieb da. Dann besteht nur Außenmotivation im Sinne von „ich muss“, und dadurch, werden Sie keine Höchstleistungen und Ziele mit Ihrem Team erreichen.

Deshalb, sofern Sie das noch nicht getan haben, erörtern Sie gemeinsam mit Ihrem Team den Sinn des Zieles und das warum. Und dann machen Sie das Gleiche mit jedem einzelnen Teammitglied. Führen Sie Ihre Mitarbeiter offen und ehrlich an ihre eigene Motivation heran, finden Sie deren persönliche Handlungsmotive und verbinden Sie sie dann mit dem gemeinsamen Ziel. Holen Sie sich danach ein klares JA von jedem Teammitglied ab, und auch ein gemeinsames.

Stellen Sie sicher, dass jeder genau weiß, was zu tun ist. Was sein Anteil und sein Beitrag zum gemeinsamen Ziel ist. Vielleicht malen Sie auch Puzzleteile auf und schreiben darauf, was der Inhalt für jeden Einzelnen ist. Oder noch besser, Sie lassen Ihr Team das Puzzle selbst erstellen. So können Sie gleichzeitig noch einen spielerischen Aspekt mit rein bringen und es verstärkt das WIR-Gefühl. Was uns zum nächsten Punkt bringt.

Das WIR-Gefühl

Die deutsche Nationalmannschaft hat uns im letzten Jahr sehr deutlich vor Augen geführt, wie das funktioniert. Immer und immer wieder konnten wir in nahezu jedem Interview hören, dass das eine Team-Leistung war und keine Einzelleistung. Dass der Einzelne nicht so wichtig ist, sondern das Team zählt. Und auch wenn es schlecht lief, und Sachen nicht funktioniert haben, war es kein „DU bist schuld“, sondern immer noch ein „WIR“.

Wir als Team müssen noch besser werden. Hier müssen wir als Team noch nachsetzen, ausbessern, besser zusammen spielen usw.

Von der Weltmeisterschaft können Sie noch etwas für Ihre Team und Ihre Zielerreichung nutzen. Der Großteil der Mensch will wo dazugehören.

Wenn sich Ihr Team als WIR fühlt, können Sie die einzelnen Ziele von jedem Einzelnen mit dem gemeinsamen Ziel in Übereinstimmung bringen. Das wird allerdings nur funktionieren, wenn sich jeder zu dem Team zugehörig fühlt und sich als ein Teil davon sieht. Und egal wie klein dieser Teil evtl. ist, er ist wichtig. Deshalb wurden am Brandenburger Tor in Berlin nicht nur die Nationalspieler gefeiert, sondern das ganze Team das im Hintergrund aktiv war. Deshalb haben sich die Spieler auch immer wieder bei ihren Gastgebern bedankt.

    Jeder zählt
    Jeder ist wichtig
    Egal wie groß oder klein sein Puzzleteil ist.

Machen Sie das sichtbar für Ihr Team. Und handeln Sie danach. Lassen Sie jeden spüren, was für ein wichtiger Teil er ist, egal wie groß oder klein sein Puzzleteil ist. Und dass es ohne ihn nicht geht.

Gemeinsame Regeln und Normen

Bei jedem Spiel gibt es Regeln, so auch im Arbeitsleben. Ein Team, braucht Teamregeln. Lassen Sie die Teammitglieder selbst diese Regeln aufstellen. Und sollten sie etwas vergessen, leiten Sie sie an, anstatt Vorgaben zu machen. Fragen können sein:

  • Was braucht das Team damit es funktioniert und motiviert ist?
  • Was sind die Bedürfnisse die berücksichtigt werden sollen?
  • Wie sind die Umgangsregeln, wie gehen sie miteinander und untereinander um?
  • Wie findet die Kommunikation statt?
  • Wie die Motivation?
  • Wie ist der Austausch untereinander und miteinander?
  • Was gibt es zu tun, was zu lassen?
  • Wie verhalten sie sich wenn es einen Konflikt gibt oder Kritik angesagt ist?
  • Wie verhalten sie sich wenn sie nicht auf Zielerreichung liegen?
  • Wie verhalten sie sich wenn einer hinterher hängt und nicht weiter kommt?
  • Wer ist für Lob und Anerkennung zuständig?
  • Wer überwacht den Zielstand und die Zielerreichung? (Vielleicht wechselt das und jeder ist einmal dran und zuständig)


Was sind Ihre spezifischen Punkte die Sie hier noch ergänzen können?

Ein absolutes Muss in einem Team sind natürlich auch die Werte.

Was sind die Werte von Ihrem Team?
Wofür steht es?
Wofür wollen sie stehen?
Wie wollen sie nach innen und nach außen wirken?

Gemeinsame Werte puschen das WIR-Gefühl nochmal enorm. Sie können das auch durch das gemeinsame Erarbeiten eines Team-Manifestes in Form bringen und in einem großen Bilderrahmen an die Wand im Besprechungszimmer hängen. Oder was auch immer Ihr Team dazu für Ideen hat. Bringen Sie Kreativität, Leichtigkeit und spielerischen Umgang in Ihr Team. Dann macht alles gleich viel mehr Spaß und jeder Einzelne und das Team gemeinsam identifiziert sich mit dem Ziel, mit dem was zu tun ist und mit dem wie es zu tun ist.

Anerkannte Gruppenstruktur

Eines konnte man bei der Weltmeisterschaft im letzten Jahr auch lernen: Das Anerkennen und die Akzeptanz von Strukturen und Positionen in einem Team. Während der ganzen WM hat nicht ein Teamspieler den Trainer angegriffen oder kritisiert. Diskussionen, Kritik, schlechte Leistung und Fehlverhalten, wurden intern geklärt. Die Akzeptanz des Trainers, oder in Ihrem Falle des Teamchefs, hat eine enorme Kraft und Wirkung.

Es gibt immer Sonderpositionen in einem Team, wie z.B. Trainer, Spezialisten und Experten. Teams von hoher Qualität anerkennen dies und verschwenden hier nicht unnütze Energie. Wichtig für Sie als Teamchef ist, dass sie diese Sonderpositionen klar kommunizieren und selbst auch anerkennen. So wie Jogi Löw es getan hat, er hat kein einziges schlechtes Wort über das Betreuungsteam gesagt. Obwohl es da sicher auch mal Differenzen gab. Doch diese wurden intern geklärt. Das zeigt wie viel Wertschätzung, Anerkennung und Akzeptanz hier herrscht. Und das ist die Grundlage eines jeden erfolgreichen Teams.

Zum guten Schluss. Was wird die Team-Belohnung für die Zielerreichung sein?

  • Was wünscht sich das Team?
  • Was hat es für Ideen dazu?


Und zwar zusätzlich von Gehalt und Boni die es sowieso gibt. Etwas Immaterielles. Etwas das das ganze Team motiviert und sie wie Sieger dastehen lässt. Vielleicht auch etwas Verrücktes.

Und was wird Ihr Beitrag als Teamchef sein? Vielleicht tun Sie einmal etwas, was Ihr Team schon immer wollte.

Das muss nichts großes sein. Meist liegt die Kraft in Kleinigkeiten

In diesem Sinne, gründen Sie ein Team der Extraklasse!

Ihr Achim Jaeger
Impulsartig nach vorne

PS: Sie haben Fragen dazu? Oder noch nicht die richtige Strategie die zu Ihnen passt? So dass das Innen auch mit dem Außen übereinstimmt. Dann rufen Sie mich an. Gerne erstellen wir für Sie ihr individuelles Teamkonzept!

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