Gute und offene Kommunikation = Gute Stimmung im Unternehmen

Das viel genannte Zitat und die Haltung „Ich weiß, dass ich nichts weiß" ist in der Kommunikation dahingehend eine gute Einstellung, dass man die Haltung einnimmt, „Ich weiß nichts, darum stelle ich Fragen, um Information zu bekommen".


Das Ergebnis in einer solchen Kommunikation ist ein ganz Anderes, als wenn ich der Meinung bin ich weiß eh schon alles. Mit welcher Haltung Sie Fragen stellen und kommunizieren kommt automatisch nonverbal bei Ihrem Gegenüber an. Und je nachdem verläuft die Kommunikation angenehm, informativ und offen, oder eben nicht. Sollten Sie also manchmal unzufrieden mit dem Verlauf der Kommunikation mit einem Kunden oder Kollegen sein, hinterfragen Sie doch mal Ihre eigene Haltung dazu.

Dass Fragetechniken nicht nur verbal, sonder auch nonverbal sind, lernten die Teilnehmer/innen beim Kommunikationstraining.

Ob Fragen stellen eine eher trockene Angelegenheit ist oder sehr viel Spaß macht kommt sehr auf die Haltung vom Fragenstellenden an. Stellen Sie sich mal vor, Sie würden mit Fragen verführen. Ja genau, verführen! Da bekommt das Ganze schon eine ganz andere Note und auch einen ganz anderen Spaßfaktor. Sie können mit Fragen z.B. zum Nachdenken verführen oder Sie verführen mit Fragen Ihr Gegenüber zu einem Dialog, leicht, spielerisch und mit viel Spaß. Das können Sie auch auf den Fotos vom Kommunikationstraining sehen.


Wenn Sie eine Frage stellen sollte sie auch als solche erkannt werden, damit keine Missverständnisse zustande kommen. Es zählen also nicht nur die Worte. Wichtig ist auch auf den Tonfall, die Betonung und die Stimmlage zu achten. Dazu kommen Mimik, wie z.B. das Heben der Augenbrauen und Gestik, leicht vorgestreckter Kopf, angehobene Arme und nach oben geöffnete Handflächen. Denn die beste Fragetechnik bringt Ihnen nichts, wenn Sie mit verschränkten Armen dastehen.


Allgemein wird in 2 Fragekategorien unterschieden: Geschlossene und offene Fragen.


Mit offenen Fragen geben Sie Ihrem Gegenüber ein breites Spektrum an Antwortmöglichkeiten. Sie zeigen Interesse und Wertschätzung am Anderen und fördern damit die Beziehung zwischen Ihnen. Sie können Wünsche, Ziele, Standpunkte, Meinungen erfahren. Offene Fragen eigen sich z.B. auch gut um ein Gespräch zu eröffnen.

Man spricht auch von den W-Fragen: Wer, wie, wo, was, wann, warum, wessen...


Bei geschlossenen Fragen hat der Befragte keine Wahlmöglichkeiten, hier sind die Antworten vorgegeben mit ja/nein/weiß nicht.

Der Unterschied zwischen offenen und geschlossenen Fragen wurde den Teilnehmer/innen am Kommunikationstraining an einem ganz simplen Beispiel deutlich:


Wie geht es Ihnen?


- Hier kann der Gefragte antworten und zum Ausdruck bringen wie es ihm geht.

Oder das viel verbreitete: Geht's gut?


-Hier kann der Gefragte nur mit ja/nein oder weiß nicht antworten.

Es ist auch Vorsicht geboten. Geschlossene Fragen in der Kommunikation implizieren oft Desinteresse, sprich „mir doch egal wie es dem Anderen geht". Dann lieber erst gar nicht fragen. Denn das fördert die Beziehung untereinander auf keinen Fall.

Mit aktiven Übungen hat das Kommunikationstraining viel Spaß gemacht und die Teilnehmer/innen haben live erlebt wie es die Beziehung untereinander gleich spürbar verbessert.

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